28. Juli 2020 – BMW Chef macht Nachhaltigkeit zur Überlebensfrage und knüpft Vorstandsbezüge an Erreichen der Klimaziele

Der Einstieg von BMW Chef Oliver Zipse war steinig und mit der Corona-Krise muss er noch in seinem ersten Amtsjahr sein Unternehmen durch eine der größten Krisen im Automobilsektor lenken.

Im Klimawandel, so ist heute im Handelsblatt zu lesen, sieht er jedoch eine noch ungleich höhere Herausforderung. Der Umgang mit der Umwelt und knapper werdenden Ressourcen werde auch über die Zukunft der BMW-Group entscheiden, erklärte der Konzernchef. Im Vorstand habe man sich die letzten Monate intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und beschlossen „BMW wird nachhaltig“.

Als Ziele wurden definiert, bis 2030 den CO2 Ausstoß in der Produktion um 80 Prozent zu senken, um 40 Prozent in der Nutzungsphase eines Fahrzeugs und um 20 Prozent die Zulieferkette. Künftig werden Aufträge an Lieferanten an diese Anforderungen geknüpft.

Nachhaltigkeit wird in den Unternehmenszielen verankert und Vorstandsbezüge unter anderem an dem Erreichen dieser Ziele geknüpft.

Es gibt viele positive Beispiele. BOSCH ist seit 2019 in Deutschland klimaneutral und will das noch in diesem Jahr weltweit für alle 400 Standorte erreichen. Microsoft ist bereits klimaneutral und möchte versuchen, dies rückwirkend seit Unternehmensgründung zu werden.