1. Juli 2020 – Deutsche Banken machen künftig Investitionen und Kreditratings vom Engagement zum Klimaschutz abhängig

Die wichtigsten deutschen Banken haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet künftige Investitionen am Pariser Klimaschutzabkommen auszurichten. Der Finanzsektor will damit seinen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Wirschaft unterstreichen.

Die Fortschritte dieser Strategie sollen jedes Jahr dokumentiert werden. Binnen der kommenden zwei Jahre werden dann konkrete Messmethoden zu den Klimaauswirkungen ihrer Investment- und Kreditbestände eingeführt. „Durch die aktive Begleitung des Umbaus werden gleichzeitig Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit der finanzierten Unternehmen gestärkt sowie Nachhaltigkeits- und Ausfallrisiken bei den Banken reduziert“, wird argumentiert.

Die Bundesregierung hatte 2019 das Ziel formuliert, Deutschland zu einem der führenden Standorte für nachhaltige Finanzen zu machen.

Auch im Ausland laufen vergleichbare Entwicklungen. Beispielsweise hat der weltweit größte Pensionsfond des Staates Norwegen bereits 700 Mrd. Euro aus fossilen Unternehmen abgezogen. Oder auch die Rockefeller Stiftung die einst mit Öl groß geworden ist, hat sich vollständig von umweltschädlichen Invetitionen verabschiedet.

„Durch die aktive Begleitung des Umbaus werden gleichzeitig Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit der finanzierten Unternehmen gestärkt sowie Nachhaltigkeits- und Ausfallrisiken bei den Banken reduziert“, wird argumentiert.